oder warum wir hinter unseren Schuhen stehen

selbst her. Die verarbeiten Leder stammen unter anderem aus einer
alten Gerberei in Viechtach im Bayerischen Wald. Mit Halbzeugen
konnten wir uns nie anfreunden und stanzen deshalb sogar die
Ledersohlen selbst aus.
Ein Huber Schuh besteht aus rund 20 Einzelteilen, die wir samt und
sonders selbst herstellen und in vielen Arbeitsschritten zu einem guten
Schuh zusammenfügen. Wer einen unserer Schuhe zum ersten Mal am
Fuß spürt, weiß den Aufwand zu schätzen!
Zunächst werden die Schaftteile aus Rindsleder zugeschnitten. Dort wo
die Schaftteile später zusammen genäht werden, wird das Leder
geschärft, so dass die fertigen Schuhe im Bereich der Naht die gleiche
Lederstärke aufweisen. Aus den Einzelteilen wird anschließend der
Schaft genäht. Huber Schuhe werden vollständig mit Leder gefüttert.
Im Bereich der Ferse und der Spitze werden unsere Schuhe durch
Vorder- und Hinterkappen verstärkt.
Die wahre Güte eines Schuhs zeigt sich jedoch erst in seinem
Bodenaufbau. Kein industrielles Verfahren hat je ein dem
handwerklichen Aufbau gleichwertiges Ergebnis hervorgebracht. Wir
sind stolz darauf, dass wir dieses Handwerk beherrschen!
Zunächst werden Lederbrandsohle und Ristlippe auf dem Leisten
befestigt. Danach wird der Schaft über den Leisten gezwickt und
zugeschnitten. Erst wenn diese Arbeiten ausgeführt sind, wird der
spätere Rahmen mit dem Schaft vernäht. Diese Arbeit bezeichnet der
Schuhmacher als Einstechen.
Der fertig eingestochene Rahmen wird um 90 Grad nach außen
gebogen, der Schuh mit einem Holzgelenk versehen und ausgeballt,
plangeschliffen und dann mit einer Zwischensohle verleimt.
Erst durch das Aufdoppeln wird aus dem rahmengenähten ein echt
zwiegenähter Schuh: Mit einem speziellen Faden, dem Pechdraht und
einem Unterfaden wird der Rahmen mit der Zwischensohle vernäht.
Die Verbindung von Schaft und Zwischensohle mittels zweier Nähte
bietet überragende Haltbarkeit gepaart mit Flexibilität und
sicherem Stand.
Eine über siebzigjährige Erfahrung in der Schuhmacherei hat uns stets
von diesem Schuhaufbau überzeugt.
Nachdem der Schuh mit der gewünschten Laufsohle versehen wurde,
wird er vom Leisten genommen. Die Kanten von Lauf- und
Zwischensohle werden auf ihr endgültiges Maß gefräst und unter der
ledernen Innensohle wird die Gelenkfeder eingebracht.
Der fertige Schuh muss nun der strengen Prüfung des Meisters
standhalten. Ist diese Hürde genommen, wird er wie es sich für gutes
Schuhwerk gehört poliert, auf hölzerne Spanner gezogen und kann nun
an Sie ausgeliefert werden.
Da wir nie auf Massenproduktion gesetzt haben, ist es uns möglich,
Ihren individuellen Schuh nach Wunsch zu liefern.
Sohle, Oberleder und Modell können Sie frei miteinander kombinieren.
Darüber hinaus können wir in vielen Fällen gemeinsam mit Ihnen eine
Lösung für besondere Fußbedürfnisse wie Sondergrößen, Sonderbreiten
etc. finden.
Zögern Sie nicht, uns Ihre Wünsche vorzutragen!
Da wir seit dem Wegfall des Meisterzwangs im Schuhmacherhandwerk
einige recht abenteuerlich ausgeführte Reparaturen gesehen haben,
bieten wir Ihnen an, dass Sie uns Ihren hochwertigen Huberschuh
jederzeit einsenden können, damit wir Ihnen unser Angebot für
fachgerecht ausgeführte Neubesohlung und andere Dienstleistungen
unterbreiten können.
Sie können unsere handwerklich gefertigten Schuhe übrigens direkt
und mit vollem Rückgaberecht bei uns bestellen. Nutzen Sie dazu
einfach die Shopfunktion oder schreiben Sie uns eine E-Mail oder
senden Sie uns ein Fax.
